Schon ein Jahr her…

Lang ist’s her seit meinem letzten Artikel, aber es gab viel zu tun…außer bei den Bienen.

PresshonigAusschleckenDas letzte Bienenjahr war sehr ruhig nach dem Schwarmabgang im Mai. Die Bienen waren faul und Anfang Juli entschloß ich mich den Honig zu ernten. Die Menge war geringer als im letzten Jahr und lag bei 8 und 15kg.

Ein weiterer Grund zur Ernte war, dass die Varroabelastung im Juli zunahm und ich eine AS-Behandlung nach der Ernte vornehmen musste.

Als im Dezember wieder ein Paar Milben auftauchten, führte ich an einem der kalten Tage (14.12.) eine Oxalsäurebehandlung durch, sodass die Bienen varroenfrei ins neue Jahr starten konnten.

Im FebruarWintersonneDas neue Jahr startete mit hohen Temperaturen und wieder einer frühen Obstblüte und ich war froh meine Bienen fleissig bei der Arbeit zusehen zu können.

Den Honigraum habe ich daher auch schon Anfang April eröffnen, damit die Bienen nicht zu früh mit ihrer Schwärmerei starten.
Schon jetzt scheint der Honigraum gut gefüllt, sodass ich glaube, dass in den kommenden warmen Tagen mit den ersten Teilungen zu rechnen sein wird.

In der Zwischenzeit gab es auch einen interessanten Fernsehbeitrag im NDR über Torben Fischer, der in seinem Forschungsprojekt beenature zwar Kritik an den verwendeten Beutensystemen (wie auch der Bienenkiste) übt, jedoch die Praxis einer extensiven, nicht auf Honigertrag ausgerichteten Bienenhaltung als eine Lösung sieht, dass die Bienen in Zukunft einen eigenen Weg zur Bekämpfung von Varroa finden können. Daher sehe ich mich auf einem richtigen Weg…

Bezüglich Torben Fischers Kritik an den gängigen Beutesystemen und seiner vorgeschlagenen Lösung (schiffer-tree) habe ich noch einen interessanten Beitrag im Netz von Roland Sachs gefunden, den es zu lesen gilt (chelifer.de)

Ich hoffe, dass ich jetzt mal wieder öfter zum Schreiben komme und ich es schaffe einen Stammtisch zu organisieren.

Also bis bald
Andreas

 

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