(Re)-Invasion der Killermilben

Hallo zusammen,

hier eine kurze Zwischenmeldung in der Wintervorbereitung der Bienen.
Bei meinen regelmäßigen Kontrollen bemerkte ich neben einiger geschlüpfter Wachsmotten eine erhöhte Anzahl toter Milben auf der Windel.

Wie mir mein Imkervater bestätigte ist der September ein besonders gefährlicher Monat für ein erneutes Aufflackern der Milbenbelastung und hat schon manchem Volk über den Winter den Gar ausgemacht.

Trotz meiner ersten erfolgreichen Behandlung scheinen wieder neue Milben auf dem Rücken meiner Bienen den Weg in die Kiste 1 geschafft und durch die immer noch starke Bruttätigkeit stark vermehrt zu haben.

Ameisensäure-BesteckAlso muß schnell gehandelt werden und mit Ameisensäure der Kampf begonnen werden.
Die erste Runde mit Schwammtuch und 60%er AS bei schönem Wetter war schnell ausgeführt und nun stehen noch 2-3 Anwendungen mit 85%er Säure an, da die Temperaturen langsam zu niedrig werden um eine geeignete Konzentration zu erreichen.

In der Hoffnung es damit zu schaffen verbleibe ich bis bald.
Euer Andreas

3 Kommentare:

  1. Leider ist keine der oben genannten Behandlung in Deutschland zugelassen.

    Warum wird das dann so gemacht?

    • Hallo,
      damuß ich dich korrigieren, die Behandlung mit 60% Ameisensäure ist in Deutschland zugelassen und stellt die effektivste Form der Varroabehandlung dar, da sie keine Rückstände im Wachs hinterlässt und Resistenzen bei den Milben erzeugt.
      Auch die Behandlung mit 85% AS ist bei „Notfallversorgung“ zulässig.
      Ohne die AS-Behandlung der Bienen würden die Völker den Winter nicht überleben.
      Gruß
      Andreas

  2. Sven Peterseim

    Auch die Behandlung mit 85% AS ist bei “Notfallversorgung” zulässig.

    Stimmt nicht. Ist in der Honigverordnung ausgeschlossen.

    Zulässig ist nur Langzeitverdunstung mit Ameisensäure 60% ad us. vet

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