Raus die Maus…

Hallo zusammen,

es wird kalt in Köln und die Bienen kuscheln sich aneinander um die Temperatur im Stock hoch zu halten.
Dabei wird zwangsläufig die Verteidigung vernachlässigt, was eine Einladung für Mäuse ist, die weder Honig, noch Bienen abgeneigt sind.
Daher ist es angeraten das Flugloch mit einem Gitter zu schützen, durch das Mäuse nicht hindurch passen (6-7 mm Maschenweite).
Die Flugloch-Verengung sollte dabei herausgenommen werden, damit es nicht zu feucht im Stock wird und die toten Bienen heraus transportiert werden können.

Ich habe die warmen Tage dieses Oktobers noch abgewartet, damit noch genügend Pollen eingetragen werden konnten, dann habe ich das Gitter angebracht.

Die Bienen haben sich schnell daran gewöhnt und schlüpfen rein und raus, während die Maus draussen bleiben muss.


Ausserdem scheint der Varroa-Befall unter Kontrolle (siehe Stockkarte), also beste Voraussetzungen den Winter zu überstehen.

Bis später.
Andreas

Ein Kommentar:

  1. Ich bin vom Gitter abgekommen, als ich erschrocken vor der Zanderbeute stand und sah wieviel Pollen auf dem Flugbrett lag, der abgestreift wurde. Zudem habe ich gesehen, dass sich die Bienen einen abquälen, um den Totenfall durch das Gitter zu bekommen. Ein Fluglochkeil mit einer 6-7 mm großen Öffnung ca. 3 cm breit hat all diese Probleme gelöst. Kein Pollen mehr, keine toten Bienen mehr im Stock und trotzdem keine Maus.
    Danke für deine tolle Seite.

    Imkerliche Grüße aus der Pfalz.

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