Jahresrückblick und Oxalsäurebehandlung

Hallo Freunde,

Mäuseschutz

Mäuseschutz

zum Jahresende fällt das Thermometer und es ist Zeit für die letzten Aktionen bei den Bienenvölkern.
Wie schon im letzten Jahr ist bei einem Volk (Nr.2) die Anzahl der Milben etwas gestiegen und ich habe mich daher enschlossen eine Restentmilbung mit Hilfe einer Oxylsäurebehandlung durchzuführen.

Oxalsäure, die u.a. im Rhabarber vorkommt, wird hierbei in einer 3,5%-igen wässrigen Zuckerlösung auf die Bienen geträufelt.
Hierbei muß das Volk brutfrei sein und sich möglichst eng zusammenkuscheln, was nur bei niedrigen Temperaturen sichergestellt ist. Die auf den Bienenrücken sitzenden Milben kommen dann mit der Säure in Kontakt und werden getötet.

Volk 2 im Winter

Volk 2 im Winter

Oxalsäure

Oxalsäure

Am kühlen Morgen des 2. Weihnachtsfeiertags öffnete ich die Kiste, legte sie auf den Rücken und zog die Spritze mit der vorbereiteten Säure auf.
Die Kiste ist gut gefüllt und  ich tropfte gleichmäßig die Säure über die Wabengassen, damit möglichst viele Bienen damit in Kontakt kommen.
Die Säure wird automatisch über den Körperkontakt der Bienen weiterverteilt und erreicht so hoffentlich alle Milben.

Bienentraube

Bienentraube

Trommelschwarm

Trommelschwarm

Insgesamt war dieses Jahr ein „erfolgreiches“, in dem ich auch viel Neues gelernt habe.
Nach einem milden Winter haben beide Völker schnell an Gewicht zugelegt und sich prächtig entwickelt.
Als es eng wurde hat sich ein Volk in Form eines Schwarms geteilt und ich konnte einen Neuimker glücklich machen (siehe hier).
Auch die Bauerneuerung mit Hilfe des „Trommelschwarms“ war eine spannende Aktion, bei der ich viel gelernt habe.

Honigsortiment

Honigsortiment

Prost

Prost

Als Belohnung für die Mühen haben mir die Bienen auch noch eine große Menge Honig „geschenkt“, die das Jahr versüßt.

Zu guter Letzt war es wieder sehr schön, nette Menschen für die Imkerei zu begeistern und mit ihnen Wissen zu teilen, in unseren Bienenkisten-Stammtischen, den Wintervorträgen und im Biogarten Thurner Hof.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht
Andreas

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