Im Internet und auf dem Teller

Hallo zusammen,

heute ein paar Infos aus der Welt der Bienen, die ich aufgeschnappt habe.
Zuerst etwas, was an meinem neuen Arbeitsplatz vorbeigehuscht und dann schnell von meiner Firma (mit dem großen T) gepushed wurde.
BeeAnd.me WaageEs handelt sich um ein Bienen-Monitoring Projekt (BeeAnd.me) aus Montenegro, welches sich zur Aufgabe gemacht hat eine Bienenwaage mit weiteren Sensoren zu bauen und die Daten über eine stromsparende Übertragungstechnik (Narrowband-IOT) an eine Zentrale zu senden, um sie dort auszuwerten und darzustellen.
BeeAnd.me AusstellungDurch die Technik kann das Gerät über mehrere Jahre über Batterie betrieben werden. In einer internen Ausstellung in Bonn kamen die zwei Initiatoren ihr Projekt vorstellen und ich hatte die Gelegenheit mich etwas mit der Entwicklerin zu unterhalten, da ich ja derzeit an einem eigenen Bienenwaagen-Projekt arbeitete.

Das Projekt hat es unseren Chef anscheinent so begeistert, dass er es Frau Merkel auf der Cebit vorgestellt hat. Mal sehen, ob es den Erfolg für das Projekt bringt.

Das zweite interessante Projekt widmet sich der Ernährung und ungenutzen Eiweißressourcen, die bei den konventionellen Imkern anfallen. Der Schweizer Daniel Ambühl hat ein Buch veröffentlicht, dass sich mit der Nutzung von Drohnenbrut als Nahrung beschäftigt.
Da bei herkömlicher Imkerei (nicht bei der Bienenkiste) Drohnenbrut regelmäßig aus den Völkern entfernt und vernichtet wird, sollte es möglich sein, diese Brut als Nahrung zu verwenden, so wie schon Mehlwürmer und Heuschrecken auf der offiziellen Liste der Welternährungsorganisation stehen.
Er hat ein Beezza-Kochbuch geschrieben mit genauen Hintergründen und Instruktionen zur Verarbeitung.
Guten Appetit !!

Über das TrennbrettBei meinen lieben Bienen habe ich letzte Woche mit Schrecken festgestellt, dass schon über das Trennschied gebaut wird. Also schnell die Honigwaben einbauen !!
Am kühlen Morgen konnte ich das ohne großes Aufsehen unter ein wenig Qualm erledigen. Alles war friedlich und ging zügig über die Bühne.

Nun ist wieder Platz für leckeren Honig !!

Bis bald
Andreas

2 Kommentare:

  1. Hallo Andreas,
    wie alt sind denn deine Brutwaben, die sind ja ganz schön dunkel?

    Gruß
    hp

    • Hallo Hans-Peter,
      die Waben haben jetzt 4 Jahre auf dem Buckel und werden dieses Jahr runderneuert.
      Dazu werde ich nach der Ernte einen Trommelschwarm erzeugen und das Volk in eine neue Kiste einschlagen.
      Gruß
      Andreas

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